Aktuelles zum Thema


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AKTUELL

Wir Sternenkinder-Grosseltern
Brigitte Trümpy, Grossmutter von vier Enkelkindern, beschreibt berührend und offen auf ihrer Webseite, wie sie und ihre Familie das Leben, die Krankheit und den Tod von Till erlebt haben. Till ist der älteste Enkel von Meme Brigitte und im Herbst 2010 an einem Krebsleiden gestorben.
Mit ihrer Seite möchte Brigitte Trümpy Grosseltern vernetzen und unterstützen. Denn sie ist überzeugt, dass es dringend diese Netzwerke braucht, um den Tod von Enkelkindern "zu überleben".
> www.sternenkinder-grosseltern.ch
> Artikel in Fritz und Fränzi (PDF 140 KB)



11.4011 – Postulat: Anerkennung der Grosselternarbeit
Eingereicht von Franziska Teuscher, Nationalrätin, Grüne Fraktion, 30. September 2011

Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht zu folgenden Punkten Vorschläge auszuarbeiten:Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht zu folgenden Punkten Vorschläge auszuarbeiten:

1. Gesellschaftliche und allenfalls auch finanzielle Anerkennung der Grosselternarbeit. Es geht bei der Grosselternarbeit um rund hundert Millionen Stunden oder zwei Milliarden Franken pro Jahr, wobei 80 Prozent durch die Grossmütter geleistet wird.

2. Aufzeigen von Möglichkeiten zur Beseitigung der Altersarmut. Eine Studie des Schweizerischen Rates für Senioren (April 2009) sagt, dass ein erheblicher Teil der älteren Bevölkerung über geringe oder unzureichende finanzielle Mittel verfügt. Betroffen sind insbesondere ältere Frauen und hochaltrige Personen.

3. Einrichtung von adäquaten Betreuungssystemen unter Einbezug der Betroffenen. Die demografische Entwicklung zeigt, dass je älter die Bevölkerung wird, desto höher der Anteil der Frauen ist. Viele von ihnen haben ein Leben lang ihre Angehörigen gepflegt und stehen nun alleine da. Bei Planung und Gestaltung von Einrichtungen müssten Frauen miteinbezogen werden.

Begründung
Gemäss einer kürzlich veröffentlichten Studie der Terz-Stiftung empfindet sich die Generation 50plus in ihrem Selbstbild zur Hälfte als Bereicherung für die Gesellschaft, zur anderen Hälfte als Mischung aus Bereicherung und Last. Ganz anders ist die Einschätzung in der Politik. Hier machen die Antworten Richtung "Last" mehr als die Hälfte aus.
Gegen dieses negative Bild der Politik engagieren sich seit einem Jahr Frauen in der GrossmütterRevolution des Migros-Kulturprozents. Die wichtige Funktion der Grossmütter soll sichtbar gemacht werden. Grossmütter erfüllen mehr als nur eine biologische Funktion, sie übernehmen innerhalb der Generationen Aufgaben nach oben und unten, engagieren sich für die Kinder, Enkel und für das eigene Alter. Am 4. Juni 2011 wurde ein Manifest mit den wichtigsten Anliegen der GrossmütterRevolution verabschiedet. Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die Hauptforderungen des Manifests umzusetzen sind.

Stellungnahme des Bundesrates vom 09.12.2011 > PDF (64 KB)



«Filme, die das Alter deuten»
Eine Website, eine Broschüre, eine Veranstaltung
Ab 1. Januar 2012 findet man auf www.seniorweb.ch unter dem Titel «Filme, die das Alter deuten» eine Website mit 240 Besprechungen von Filmen zum Thema Alter, unterteilt in Spielfilme, Dokumentar- und Lehrfilme. Diese werden kurz vorgestellt und auf den Einsatz in der Altersarbeit oder als Beitrag zur Altersthematik befragt. Bereits vor einem Jahr hat der Autor, der Medienpädagoge Hanspeter Stalder, an der gleichen Stelle unter dem gleichen Titel eine Version mit 100 Titeln publiziert. Die neue Zusammenstellung ist europaweit einzigartig und wird künftig aktualisiert.

Weitere Informationen > www.seniorweb.ch



Viele Personen wollen Betagten helfen
55- bis 65-Jährige, die älteren Personen Gesellschaft leisten: Die Nachfrage ist da – und die Bereitschaft auch. Nun prüft die Stadt Luzern die Durchführung eines Pilotversuchs.
Die Umfrage machte die angehende Gerontologin Monika Balmer im Rahmen ihrer Masterthesis.

Weitere Informationen > JPG (393 KB)
> www.fuerenand.ch