Zukunftskonferenz 2011

Auch für die zweite Tagung der GrossmütterRevolution, arbeiten wir in der Planung direkt mit engagierten Grossmüttern zusammen.

Für die Zukunftskonferenz 2011 engagieren sich in der Planungsgruppe:

Planungsgruppe 2011

v.l.n.r.: Erika Salzmann, Ruth Mantel, Elisabetta Dredge, Marianne Endner


Erika Salzmann lebt in Zürich und war bis Ende 2009 im Bereich Administration und Öffentlichkeitsarbeit berufstätig. Sie interessiert sich für feministische, gesellschaftssoziale, friedenspolitische und ökologische Themen und hat nun vermehrt Zeit für freiwillige Engagements. Sie ist Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn und lebt mit ihrem Mann in Zürich. Als wiederkehrendes Highlight empfindet sie die Besuche ihrer noch sehr jungen Enkelkinder.

"Eines Tages war ich Grossmutter – geschenkt! Diese Rolle ist für mich eine Offenbarung: Uneingeschränkt geniesse ich jedes Zusammensein mit den Enkelkindern, ich lerne von ihnen und sie lernen von mir. Hingegen tu ich mich schwer mit dem Begriff Grossmutter an sich, solange er verstaubte und veraltete Vorstellungen weckt. Die GrossmütterRevolution wird hoffentlich Abhilfe schaffen."

Ruth Mantel lebt in Pfaffhausen bei Zürich. Nach ihrem Studium als Betriebswirtschafterin an der Universität Zürich bis zu ihrer Pensionierung mit 60 Jahren im Jahr 2009 war sie in Grossunternehmen als Informatikerin in verschiedenen Bereichen und Funktionen wie Entwicklung von EDV-Systemen, Projektarbeit, Management, Ausbildung und Kundenberatung tätig. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, beide noch in Ausbildung, und hatte Dank der grossen Unterstützung von Ihrem Mann die Möglichkeit Kinder und Karriere im Beruf zu vereinbaren.
Je nach Lebensphase hat sie sich in der Jugendarbeit (Jugend+Sport), Studentenpolitik, Tagesmütter, Tagesschulen, Behinderte und Umwelt engagiert. Vor allem in der männerdominierten Berufswelt hat sie sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Vernetzung unter den Frauen eingesetzt.

"Heute geniesse ich als Frau und Nichtgrossmutter im Grossmutteralter meine Freiheit diejenigen Dinge zu tun, die mir Spass machen. Ich reise und lerne auf Tanz- und Kulturreisen Frauen anderer Kulturen kennen, habe Zeit für Sport und Kultur und engagiere mich in Projekten zu meiner jetzigen Lebensphase. Frauensolidarität ist für mich ein wichtiger Wert. Dass auch die 87 % Frauen im Grossmutteralter, die keine eigenen Enkel betreuen, eine Stimme haben, arbeite ich bei der Planung der Zukunftskonferenz 2011 der GrossmütterRevolution mit."

Elisabetta Dredge hat nach ihrer Ausbildung im Sozialbereich/Sozialtherapie viele Jahre im In- und Ausland gearbeitet. Wie ein roter Faden zieht sich das Engagement für Frauen und Kinder durch ihr privates und berufliches Leben. Sie hat unter anderem in Algerien mit Frauen, in Griechenland mit Kindern und in Paris mit Familien in einem Bidonville gearbeitet. In der Schweiz hat sie mit anderen Frauen das Frauenhaus Aargau gegründet und in Basel auf der Frauenberatung gearbeitet. Sie ist engagiert in ihrem Wohnquartier (Co-Präsidentin des Quartiertreffpunkts) in Basel, in der Gruppe Aktion 8.März, beim internationalen Frauentag und vor allem singt sie gerne und ist Mitglied in einem Chor in Basel.

"Grossmuttersein bedeutet für mich die erneute Auseinandersetzung zwischen alten Mustern, welche ich vorgelebt bekommen habe, und meinen eigenen gesellschaftlichen Vorstellungen. Mich interessiert vor allem aber auch: Was hat sich durch die Frauenbewegung, in der ich aktiv war, für die nächste und übernächste Generation verändert, wie nachhaltig waren die Weichenstellungen der 70-80er Jahre des letzten Jahrhunderts und mit welchen Themen befassen sich die jungen Familien? Ich habe das grosse Glück zwei grossartige Söhne begleitet zu haben und nun von Zeit zu Zeit zwei faszinierende und einmalige Enkelinnen mit erleben zu können."

Marianne Endner lebt in Reinach/BL, ist Familienfrau und Grossmutter von zwei Enkelkindern von 8 und 4 Jahren. Sie hat sich in der Freiwilligenarbeit bei einem Familienhilfswerk 20 Jahre engagiert, um Kindern aus benachteiligten Familien Ferien bei Gastfamilen zu ermöglichen. Während der Ferienzeit hat sie bei Fragen und Problemen die Gastfamilen beraten und betreut.

"Ich geniesse es Grossmutter zu sein und meinen Enkeln Zeit und Zuwendung zu schenken. Für mich ist es eine Herausforderung, sie ins Erwachsenenleben zu begleiten, zu unterstützen und alles mir Mögliche zu tun, für eine lebenswerte Zukunft."


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